Die drei Säulen des Therapieerfolges

Wenn die Eltern das Verhalten ihres Kindes besser verstehen können, fällt viel Spannung und Stress von der Familie ab.

1. Funktionsverbesserung

In der sensorisch-integrativen Ergotherapie werden neurologische Funktionen direkt beeinflusst. Verbesserungen zeigen sich je nach Problemlage des einzelnen Kindes in der psycho-emotionalen Befindlichkeit, der Verhaltensorganisation, der Bewegungskoordination und der Handlungsplanung.

2. Aufklärung und Umweltveränderung

Die Ergotherapeutin erklärt den Eltern und PädagogInnen des Kindes (und ggf. dem Kind selbst), wie die Verhaltens- oder Leistungsschwierigkeiten des Kindes aus einer sensorisch-integrativen Sichtweise zu verstehen sind.
Wenn die Eltern das Verhalten ihres Kindes besser verstehen können, fällt viel Spannung und Stress von der Familie ab. Außerdem werden die Eltern beraten, welche Strategien und Aktivitäten förderlich für die Entwicklung des Kindes sind.

3. Kompensation

Die Arbeit an den Grundlagen der Alltagsschwierigkeiten kann lange dauern, während das Kind täglich mit Anforderungen konfrontiert ist, die es (noch) nicht bewältigen kann.
Die Ergotherapeutin verfügt über ein großes Repertoire von Anregungen und Hilfsmitteln (z.B. Griffverdickungen, unterschiedliche Sitzgelegenheiten), wie der Alltag trotz Schwächen leichter wird!

Mehr Informationen zum Berufsbild erhalten Sie vom Berufsverband der Diplomierten Ergotherapeutinnen Österreichs unter (01) 895 54 76 oder
www.ergoaustria.at


Wenn Sie mehr über das Thema Sensorische Integration wissen wollen, besuchen Sie doch die Website der GSIÖ e.V. unter
www.sensorische-integration.org.