Das Projekt AutismusFokus ist 2016 noch nicht in vollem Umfang realisiert.

Geplant ist,  3 Bereiche anzubieten:

1.   multiprofessionelle Autismusdiagnostik (dzt. nicht verfügbar)

2.   Frühtherapie und -förderung mit personenzentrierten und bedürfnisorientierten Ansätzen (Therapien verfügbar, Gruppe noch nicht)

3.   Familienbegleitung (verfügbar)

 

Was wollen wir Ihnen bieten:

1. multiprofessionelle Autismusdiagnostik

 

Spezialisierung auf Frühdiagnostik - idealer Weise um den 1. Geburtstag. 

  • Diagnosestellung durch spezialisierte klinische Psychologinnen mit dem Goldstandardverfahren ADOS-2,  ADI-R,  kognitiver Entwicklungsbeurteilung, Beurteilung der exekutiven Funktionen, ergänzt durch ein Kontinuumverfahren (Autismusquotient). 
  • Ergotherapeutische Diagnostik der Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung, der zugrunde liegenden sensorischen Verarbeitung (Modulation und Perzeption), Handlungsfähigkeit  (Praxie) und bei älteren Kindern der Selbsteffektivität und des Selbstbildes.

Die Zusammenarbeit von Psychologin und Ergotherapeutin soll u.a. der Überdiagnostizierung von dyspraktischen und aufmerksamkeitsgestörten Kindern als autistisch entgegenwirken.

 

Die Diagnose - auch wenn es bei sehr jungen Kindern vorerst nur eine Verdachtsdiagnose ist - gibt den Eltern einen Ansatzpunkt, wie sie weiter vorgehen können. Empfehlungen für weitere Abklärungen, die Förderung im Alltag und therapeutische Maßnahmen sind Teil unserer Diagnostik. Unsere Psychologinnen und Ergotherapeutinnen beraten und unterstützen Sie!   

 


Warnsignale FÜR AUTISMUS AB 6 MONATEN

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind von Autismus betroffen sein könnte? Dann überprüfen Sie anhand dieser kleinen Checkliste, ob es berechtigte Anhaltspunkte dafür gibt.

Wenn ja, stellen Sie Ihr Kind bitte möglichst bald zur einer Diagnostik vor!


  • mit 6 Monaten: lächelt sie nicht strahlend an, zeigt Nähe oder Freude nicht sichtbar
  • mit 9 Monaten: plaudert oder lächelt nicht im Zwiegespräch mit Ihnen 
  • mit 12 Monaten: plappert nicht, tauscht sich mit Ihnen nicht durch Hinzeigen (mit dem Finger), Herzeigen oder Winken aus 
  • mit 16 Monaten: bildet und benutzt keine Wörter 
  • mit 2 Jahren: bildet und benutzt keine sinnvollen 2-Wort-Sätze (Nachsprechen gilt nicht.) 
  • jegliche Rückschritte in Sprache, Plappern oder Sozialverhalten

 

Quelle: AutismSpeaks https://www.autismspeaks.org/what-autism/learn-signs 


NEUE WEGE DER AUTISMUSTHERAPIE:    BEDÜRFNISORIENTIERT ~ INDIVIDUALISIERT ~ KINDZENTRIERT ~ SPIELERISCH ~ INTERAKTIV


2. Intensive Frühtherapie & Frühförderung

 

Unser Intensivprogramm umfasst

  • Einzeltherapien - sensorisch-integrative Ergotherapie (ET-ASI) und/oder Musiktherapie
  • die Teilnahme an der Frühfördergruppe "SpielMinis" für Kinder von 18 bis ca. 36 Monaten

 

Durch das frühe Eingreifen können wir Grundlagen für eine positive Entwicklung legen, wie sensorische und emotionale Regulation, Aufmerksamkeit, Körper- und Selbstwahrnehmung, Bewegungs- und Handlungsplanung, und Freude an sinnvollen und sozialen Aktivitäten.

 

Sensorisch-integrative Ergotherapie (ET-ASI) 

ist ein wesentlicher Baustein der Autismusbehandlung, da sie alle wesentlichen Probleme dieses Störungsbildes erfasst und bedürfnisorientiert, individualisiert und kindzentriert behandelt. In einem spielerischen, interaktiven Rahmen werden die Sinnesverarbeitung durch intrinsisch motivierte Aktivitäten reguliert und geordnet und die Handlungsfähigkeit angeregt. Studien belegen die Erfolge dieses Ansatzes bei autistischen Kindern (z.B. Schaaf et al., 2013).

Das Prinzip dieses Therapieansatzes ist es, natürliche Gelegenheiten zur Interaktion mit der Umwelt (Dinge und Personen) zu schaffen und zu nutzen statt in künstlichen, aus dem Zusammenhang gerissenen Lernsituationen zu trainieren.  ET-ASI ist kindgerecht und respektvoll dem Kind gegenüber. Die Therapeutin geht mit jedem Kind, sei es noch so inaktiv, leistungsschwach oder defensiv, respektvoll um und arbeitet intensiv an der für die SI-Therapie charakteristischen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Beziehung, einer Allianz zwischen Kind und Therapeutin.  Dann unterstützt sie das Kind, zielgerichtete Aktionen erfolgreich zu Ende zu führen, hat mit ihm gemeinsam Spaß, baut sein Selbstvertrauen auf und legt somit ganz wesentliche Grundlagen für die Entwicklung von Spielfähigkeiten und sozial-kommunikativen Fähigkeiten. 

 

ET-ASI ist eine positive Erfahrung für das Kind, wo es sich verstanden und angenommen fühlt und endlich einmal Spaß haben kann! 

 

Das SpielStudio bietet auch die Möglichkeit der Parallelbehandlung (2 Therapeutinnen in einem Raum, jeweils 1:1 mit einem Therapiekind). Dadurch ergeben sich natürliche Gelegenheiten, ein anderes Kind wahrzunehmen,  zu beobachten, anzusprechen, zum Mittun einzuladen oder eingeladen zu werden, Strategien zu entwickeln, wie man herausfindet, wer beginnen darf, sich mit dem anderen zu freuen, Rücksicht zu nehmen, bejubelt zu werden....

 

Schon mit vergleichsweise wenigen Stunden (günstiger Weise 3x45 min. pro Woche) erreicht ET-ASI Ziele, die die Alltagsbewältigung für Kind und Familie erleichtern. Die Therapeutinnen bieten auch Hausbesuche an, um eine anregende natürliche Umgebung im Alltag sicherzustellen.

 

Musiktherapie

Musik spricht unsere ältesten Gehirnregionen an, löst Emotionen aus und bringt Emotionen zum Ausdruck und ermöglicht, in Beziehung zu kommen. Musik bietet einen Zugang zu autistischen Personen, die Rhythmus und Musik meist lieben. 

Musiktherapie verbindet die archaische Kraft von Rhythmus und Musik mit den Wirkfaktoren der Psychotherapie, basierend auf Erkenntnissen der Neurowissenschaften, Grundlagen der Psychologie und der Medizin.

Besuchen Sie auch die Webseite unserer Musiktherapeutin www.musiktherapeutin.at!


SpielMinis Frühinterventionsgruppe

Kleingruppenprogramm 2-3x wöchentlich (9-12h) für Kinder mit Autismus oder Autismusverdacht zwischen 1 1/2 und ca. 3 Jahren zur Vorbereitung auf den Kindergarten.  

 

Die Gruppe wird pädagogisch-therapeutisch geleitet. An jedem Tag findet eine Therapiestunde in Kleingruppen (2-3 Kinder) statt. Den erforderlichen Betreuungsschlüssel von maximal 1:3 erreichen wir dadurch, dass ein Elternteil (oder eine andere Bezugsperson) jedes Kindes in einem Rotationssystem in der Gruppe mitarbeitet. 

 

SpielMinis verbindet pädagogische und therapeutische Ansätze, die die Entwicklung der Kinder ganzheitlich fördern, um sie auf den inklusiven oder integrativen Kindergarten vorzubereiten. Das Programm orientiert sich an Early Intervention Modellen, die wir in Kalifornien kennen gelernt haben, primär am Therapy West Infant Specialized Play Program (TWISPP).  Aspekte des Leaps & Bounds Program des Pediatric Therapy Network, Torrance (PTN) und des Early Start Denver Modells (ESDM) fließen in das Curriculum ein. Wir setzen Prinzipien von center-based learning, incidental learning und DIRFloortime ein.

 

Sehen Sie hier das Beispiel eines typischen SpielMinis Vormittags (nach TWISSP)

 

Im Sinne der Inklusion unterstützen wir den Transfer in den Regelkindergarten durch Erstellung eines Förderprofils und Teamarbeit mit den Pädagoginnen durch Beratung bzgl. Umwelt- und Aufgabengestaltung vor Ort, damit das Kind optimal am Bildungsangebot partizipieren kann.

 


Die Gruppe "SpielMinis" gibt es derzeit noch nicht. Wir hoffen, mit Sommer/Herbst 2017 starten zu können.

DIE MISSION DER „SpielMinis“ 

Diese therapeutische Frühintervention soll Kinder und ihre Familien auf die Partizipation (Teilhabe) an allen gesellschaftlichen Angeboten hinsichtlich Erziehung, Erholung, Unabhängigkeit und Wohlbefinden vorbereiten.

Diese Vorbereitung findet durch therapeutische Unterstützung in einer anregenden Umgebung statt, die den inneren Drang des Kindes nach Exploration, Spiel und Kompetenz nutzt.

 


3. Familienbegleitung


Eltern autistischer Kinder erleben laut Studien den höchsten Stress aller Eltern behinderter Kinder. Unsere Psychologinnen unterstützen sie durch  Trauerbegleitung, Elternberatung und Coaching, um die psychische   Belastung zu reduzieren.

 

Spezialisierte Ergotherapeutinnen und Psychologinnen leiten Eltern zur spielerischen Interaktion nach dem DIRFloortime® Modell an, wodurch die Eltern einen wichtigen Teil der Behandlung zu Hause übernehmen können. Laut Studien führten die Eltern bei diesem Ansatz die Behandlung für durchschnittlich 15 Wochenstunden daheim weiter.

 

Wir planen, periodisch Elternkurse und spezielle Familienevents (Ausflug, Spielnachmittag) auszuschreiben.  

 


Anmeldung zur Familienbegleitung




Elternarbeit nach dem DIRFloortime Modell

DIRFloortime ist in den USA ein fixer Bestandteil von Autismustherapien, im deutschen Sprachraum noch weitgehend unbekannt. Der Kinderpsychiater Stanley Greenspan hat ein Modell der emotionalen Entwicklung und einen beziehungsorientierten Behandlungsansatz entwickelt, der den sensorisch-integrativen Ansatz großartig ergänzt. DIRFloortime und SI-Ansatz beruhen auf derselben Philosophie, nämlich Selbstaktualisierung durch eine respektvolle therapeutische Allianz mit dem Kind und spielerische, kinderzentrierte Interaktionen, die seine sensorischen Bedürfnisse berücksichtigen (und in der SI-Therapie darüber hinaus auch direkt behandeln).  

Bei Floortime lernen die Eltern, mit ihrem Kind in Beziehung zu kommen, Spaß zu haben und einfach zu spielen - ohne Agenda im Hinterkopf, ohne Erziehungs-, Lern- oder Förderziel.



Warum AutismusFokus?

 

Wir wollen den Familien betroffener Kinder eine Alternative zur gängigen verhaltenszentrierten Sicht- und Behandlungsweise von Autismus bieten:  personenzentrierte und ursachenorientierte Frühdiagnostik und -intervention.

So wie wir bei einem Grippekranken mit der Therapie nicht daran ansetzen würden, den Kranken dazu zu bewegen, aus dem Bett aufzustehen, setzen wir auch bei Autismus nicht am Verhalten an, sondern hinterfragen, WARUM das Kind sich auf eine bestimmte Art verhält.  Und so wie eine Grippebehandlung an den Ursachen ansetzt, die den Kranken dazu bringen, im Bett zu liegen (nicht das Virus selbst, sondern Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Husten), so versuchen wir die Ursachen der autistischen Verhaltensweisen zu identifizieren und mit unserer Behandlung dort anzusetzen.  

Sinnesinformationen zu verarbeiten und die gespeicherten Informationen für die Planung und Ausführung zweckmäßiger Handlungen zu nutzen (Praxie) spielen dabei eine zentrale Rolle.  Wie zahlreiche jüngere Studien und die aktuelle Hirnforschung zeigen, ist die Modulation und Integration von Sinnesinformationen bei Autismus gestört. Dyspraxie wird von manchen Forschern für den Kern der autistischen Störung gehalten. Nach Aussagen Betroffener wie Donna Williams, Temple Grandin und Carly Fleischmann stellen die sensorischen Verarbeitungsstörungen, v.a. Überempfindlichkeiten und Reizüberflutung, die verheerendste Beeinträchtigung bei einer autistischen Störung dar.

 

Unser therapeutischer Ansatz bei jungen Kindern beruht also darauf, das Kind zu verstehen, sein Verhalten als Ausdruck seines Denkens und Empfindens in Interaktion mit der Umgebung und der Aufgabe zu interpretieren, und an Problemen dieser Funktionen anzusetzen. Verhaltensmodifikation ist eine wichtige Ergänzung bei klar umrissenen Lernaufgaben (z.B. Sauberkeitstraining), bei älteren Kindern, die kognitiv sehr schwach sind, und als Notlösung, wenn nichts anderes wirkt.  

 

Durch unsere Arbeit wollen wir mehr Verständnis und Empathie für autistische Personen erreichen. 

 

Die sensorischen Verarbeitungsstörungen sind eines der Kernprobleme bei Autismus. Unzählige Berichte Betroffener und Studien beschreiben die verheerenden Auswirkungen, die die oft mit dem Erregungszustand rasch wechselnden Unter- und Überempfindlichkeiten auf das Verhalten und die Alltagsbewältigung haben.  Dr. Ayres hat sich schon in den 1970er Jahren mit sensorischer Integration bei Autismus beschäftigt, Annahmen über die neurologischen Grundlagen angestellt, die später bestätigt wurden (z.B. dass es sich um eine neurologische und nicht psychologische Störung handelt, dass das limbische System eine entscheidende Rolle spielt, dass vor allem die Prozesse des Registrierens,  Modulierens und Integrierens von Sinnesinformationen gestört sind) und die Wirksamkeit der SI-Therapie getestet (Ayres &Tickle, 1980).

 

Der SI-Ansatz unterscheidet sich von anderen (wie ABA, Sozialkompetenztraining, TEACCH) darin, dass er nicht an Symptomen ansetzt,sondern an zugrunde liegenden Fähigkeiten wie:

  • Regulation, Modulation, Reaktivität,
  • Perzeption, 
  • Praxie (Bewegungs- und Handlungsplanung). d.h. Ideation (Vorstellung des Handlungsziels), Initiieren, Planen, Antizipieren, Zu-Ende-Führen, Variieren. Dazu ist es notwendig, Sinnesinformationen geordnet zu verarbeiten und zu nutzen.

Kein Wunder, dass 8000 Eltern autistischer Kinder in einer Befragung, welches die wirksamste Therapie für ihr Kind war,  Ergotherapie als Nummer 1 nannten - 90% davon nach dem SI-Ansatz! (Quelle: AutismSpeaks)

Aktuelle, qualitativ hochwertige Studien zeigten die weitreichende Wirksamkeit der ET-SI nicht nur auf ein einzelnes Symptom, sondern auf verschiedene Entwicklungsbereiche (Bellefeuille, 2013; Wuang et al,. 2009; Miller, Coll & Schoen, 2007; Schaaf et al., 2014).

 

Praxisinhaberin Elisabeth Söchting hat aus Kalifornien nicht nur viel praktische Erfahrung in der Arbeit mit autistischen Kindern mitgebracht, sondern auch ein Advanced Practice Certificate in Autism Intervention and Research der Thomas Jefferson University in Philadelphia. Unsere Therapeutinnen, die ihre SI-Ausbildung aus erster Hand in Kalifornien oder bei der GSIÖ in Kooperation mit der University of Southern California (USC) gemacht haben, haben vertieftes Wissen über Autismus und praktische Erfahrung mit autistischen Kindern.



Sehen Sie hier das Video einer Familie, die die bei uns eingesetzten Ansätze ausprobiert hat und was ihr am meisten geholfen hat. 

Wenn Sie diese Geschichte fasziniert, besuchen Sie die Website oder sehen Sie sich den ganzen Film auf Vimeo an!




Spiel Mit! Soziale Gruppe

für Kinder ab 7 Jahren mit sozialen Schwierigkeiten und Ängsten aufgrund von Aspergersyndrom, hochfunktionalem Autismus oder sensorischen Integrationsstörungen.

Das Curriculum integriert Konzepte aus "Every Child Wants To Play" (PTN) und Buddy Club.  Gemeinsame Spiele und Unternehmungen, die Gelegenheiten zur sozialen Interaktion bieten, mit Reflexion. Einsatz von Videomodeling und iPad Apps.

Pro Block 6 Einheiten a 90 Min in der Kleingruppe (maximal 6 TN), entspricht 10 Einheiten

 

Anmeldung zur sozialen Therapiegruppe "Spiel Mit!"


DIRFloortime Einführung - Zertifikatskurs ICDL

Das SeminarInstitut bringt heuer DIRFloortime erstmals nach Österreich!

 

Der erste von ICDL anerkannte Zertifikatskurs "Einführung in DIRFloortime" im deutschsprachigen Raum, der im Oktober 2015 im Rahmen der Schwerpunktveranstaltung AUTISMUS INTENSIV in Salzburg stattfand, kam bei Therapeutinnen und Eltern sehr gut an!

Deshalb gibt es eine neue Gelegenheit, das DIR Modell und den Floortime-Interaktionsansatz kennenzulernen: 2 1/2 Tage, Beginn 8. Juli 2016, Wien


Die Asperger Experten

Die Aufklärungsarbeit der Asperger Experts gehört zum besten, was uns diesbezüglich untergekommen ist!  Sie stimmt 100%ig mit dem Verständnis der Störung aus SI-Perspektive überein. Wie viele andere Betroffene auch (z.B. Donna Williams, Temple Grandin) betonen die Asperger Experten, dass die sensorischen Verarbeitungsstörungen die  Wurzel der meisten Probleme im Leben von Autisten sind. Während die SI-Therapie auch versucht, dieses Problem direkt zu behandeln, klären die Asperger Experten zunächst vor allem darüber auf, dass symptomorientierte Ansätze nichts zur Lebensqualität von Betroffenen beitragen (siehe unten), sondern dass die Grundvoraussetzungen verändert werden müssen, um wirklich und nachhaltig etwas zu bewirken. 

Sie geben unzählige Anregungen, wie man mit den 3 Grundproblemen, die die autismustypischen Verhaltensweisen und Schwierigkeiten umgehen kann:

  1. desorganisierte Sinnesverarbeitung und Reizüberflutung
  2. Stress
  3. Ängste

Deshalb teilen wir die kostenlosen Informationen der Asperger Experts auf der SpielStudio Seite.

 

Don't teach social skills!

Therapeuten, die mit SI arbeiten,  kommt diese Aussage nicht so provokant vor, wie sie sicherlich für viele lern- und verhaltenstherapeutisch orientierte Fachleute klingt - immerhin ist Sozialtraining Schwerpunkt vieler Autismusprogramme.


In ihrem Video  erklären die Asperger Experten, warum es keinen Sinn hat, komplexe Leistungen anzutrainieren, solange die Grundlagen nicht passen. Reizüberflutung, Stress und Ängste sind die eigentlichen Ursachen der sozialen Unsicherheiten und müssen beeinflusst werden. Fühlt sich der Betroffene wohler und sicherer, wird er automatisch besser kommunizieren.


Deklaration: Wir sind auf keine Weise mit den AspergerExperts verbunden oder an ihren Einnahmen beteiligt. Wir teilen diese Information hier aus Überzeugung, weil wir die Informationen und die Art der Vermittlung wichtig für alle Eltern von Kindern mit Störungen des autistischen Spektrums halten.