ERGOTHERAPIE

 

Ergotherapeutinnen sind die Expertinnen dafür, wie wir alle unseren Alltag bewältigen, uns sinnvoll beschäftigen und selbstständig, produktiv und sinnvoll betätigen, an der sozialen Gemeinschaft teilnehmen und schließlich auch Erholung finden. In all diesen Bereichen haben Kinder Probleme, die Sinnesinformationen von ihrem Körper und der Umwelt nicht richtig verarbeiten. Sie fallen durch Leistungs- oder Regulations- und Verhaltensprobleme auf. Ohne Unterstützung von außen wachsen sich die zugrundeliegenden neurologischen Funktionsstörungen nicht aus.

 

Die Kernkompetenz des SpielStudio ist die Befunderhebung und Behandlung von Wahrnehmungsstörungen (sensorischen Integrationsstörungen) bei Kindern, die häufig die Ursache der Alltagsprobleme sind.

 

Als erster Schritt erfolgt immer eine Befunderhebung. Wenn das Kind einen umfassenden ergotherapeutischen Befund hat, der nicht älter als ein halbes Jahr ist, können wir die Behandlung auf diesem Befund aufbauen. 

 

Wir bieten ergotherapeutische Behandlungen in Form von Einzel- und Gruppentherapie.

 

Bei allen ergotherapeutischen Leistungen bieten wir

  • PREMIUM Leistungen (Befunderhebung - Behandlung) mit der Praxisinhaberin und internationalen Expertin für sensorische-integrative Ergotherapie Mag. Elisabeth Söchting, seit über 25 Jahren Ergotherapeutin und Psychologin. Sie befundet und berät auch Jugendliche und Erwachsene.
  • STANDARD Leistungen (Befunderhebung - Behandlung Einzel - Behandlung Gruppe) mit unseren Ergotherapeutinnen, die alle ausgebildet in Sensorischer Integrationstherapie sind.

WELCHE Auffälligkeiten SOLLTEN SIE  abklärEN LASSEN

  1. Unselbstständigkeit: wir gehen davon aus, dass jedes Kind einen inneren Drang hat, kompetent, selbstständig und unabhängig zu sein. Ist das nicht der Fall, so ist dieser Drang durch ungünstige Umstände wie eine Wahrnehmungsstörung verschüttet. Um sich zu entwickeln und ein erfülltes, selbstbestimmtes leben zu leben, ist es wichtig, diesen inneren Drang nach Kompetenz hervorzuholen. Sensorische Integrationstherapie ist der beste Ansatz dafür.
  2. Aufmerksamkeits- und Lernprobleme: oft - aber nicht immer - liegen die Ursachen viel tiefer und viel früher in der Entwicklung als beim schulischen Lernen, nämlich in der Verarbeitung von Sinnesinformationen, der sensorischen Integration. In der Befunderhebung versuchen wir mit verschiedenen Verfahren (Fragebögen, Beobachtungen, Tests), die Ursachen der Probleme herauszufinden, die dann den Ansatzpunkt der Intervention bestimmen. Wir bieten sensorische Integrationstherapie und auditives Training, für  Lernförderung schicken wir Sie weiter.
  3. Soziale und emotionale Probleme: diese können viele Ursachen haben. Häufig sind es Regulationsstörungen (meist bei Schreibabies) und sensorische Überempfindlichkeiten. Bestimmte Aspekte der Welt (z.B. Berührungen, Gerüche, Geräusche) sind für das Kind viel  zu intensiv und unerträglich, es ist davon regelrecht überflutet. Sein Gehirn kann diese Reize auch  als Bedrohung wahrnehmen und mit Kampf- oder Fluchtreflex reagieren. In der Ergotherapie untersuchen wir mit verschiedenen Verfahren (Fragebögen, Beobachtungen, Tests) die sensorische Modulation und mögliche Zusammenhänge zu den Alltagsproblemen. 
  4. Sich nicht selbst beschäftigen können und einseitiges Spielverhalten: ist oft der anstrengendste Ausdruck von Störungen der Praxie (Bewegungs- und Handlungsplanung). Grundlage der Praxie ist es, sensomotorische Erfahrungen geordnet abzuspeichern.  Wenn wir eine gute Praxie - in der Alltagssprache: gute praktische Intelligenz - haben, können wir uns rasch und automatisch an neue Situationen und Bedingungen anpassen, haben neue Ideen, was zu tun ist und können variieren. Ein Kind, das das alles nicht gut kann, findet entweder keine Idee, fadisiert sich rasch oder spielt immer dasselbe (z.B. nur Fantasiespiele oder nur Sortierspiele). Befundung der sensorisch-integrativen Funktionen ist der erste Schritt, um einen geeigneten Behandlungsansatz auszuwählen. Ab 8 Jahren können auch kognitive Strategien eingesetzt werden.

JE FRÜHER DESTO BESSER

Je früher Sie Ihr Kind vorstellen, desto besser!

 

Entweder es stellt sich heraus, dass es keine störungswertigen Auffälligkeiten gibt, oder Sie finden einen Ansatzpunkt, wie Sie Ihr Kind unterstützen können. Abzuwarten, ob beobachtete Schwächen von selbst verschwinden ist in den allermeisten Fällen unsinnig. Die Rückstände zu Gleichaltrigen werden immer größer und das Kind durch Misserfolgserlebnisse immer frustrierter.

 


UNSERE BUCHEMPFEHLUNGEN

  • Bausteine der kindlichen Entwicklung von Dr. Jean Ayres
  • Sensorische Balance von Dr. Erna I. Blanche
  • Manche sind irgendwie anders von E. Söchting (Bilderbuch mit Elternteil)
  • Tipps für Kids (Anregungen für den Alltag für Kleinkinder)